Kapitel 4 · Stichproben · Folie 134/274
Stärken und Schwächen von Stichproben-Auswahlverfahren
Gegenüberstellung aller Verfahren
4.3 · Wahl zwischen zufälligen und nicht-zufälligen Stichproben
Gegenüberstellung aller Verfahren
Stärken und Schwächen von Stichproben-Auswahlverfahren
| Verfahren | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|
| Nicht-zufällige Auswahlverfahren | ||
| Willkürliche Auswahl | Am günstigsten, am wenigsten zeitaufwendig, am bequemsten | Fehlerbehaftet, nicht repräsentativ; nicht empfohlen für deskriptive und kausale Forschung |
| Bewusste Auswahl | Niedrige Kosten, bequem, nicht zeitaufwendig | Subjektiv, Ergebnisse nicht verallgemeinerbar |
| Quotenplan | Bestimmte Charakteristiken der Stichprobe können kontrolliert werden | Fehlerbehaftet, keine Garantie der Repräsentativität |
| Schneeball-Verfahren | Ermöglicht Einschätzung seltener Eigenschaften | Zeitaufwendig in der Feldforschung |
| Zufällige Auswahlverfahren | ||
| Einfache Zufallsstichproben | Leicht verständlich; verallgemeinerbare bzw. repräsentative Ergebnisse | Stichprobenplan schwer zu konstruieren, teuer, geringere Genauigkeit; keine Garantie der Repräsentativität |
| Systematische Zufallsstichproben | Kann Repräsentativität erhöhen; einfacher umzusetzen als einfache Zufallsauswahl | Kann die Repräsentativität abschwächen |
| Geschichtete Zufallsstichproben | Enthält alle wichtigen Subgruppen der Grundgesamtheit; hohe Genauigkeit | Relevante Aufteilungskriterien schwer auszuwählen; mehrere Kriterien nicht praktikabel; teuer |
| Klumpenstichproben | Einfach umzusetzen, kosteneffizient | Ungenau; komplizierte Berechnung und Interpretation der Ergebnisse |
QUESTIONSTAR · Dr. Paul Marx
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